Retrofit am offenen Herzen für eine der größten Molkereien Europas: Von S5 zu Plant iT V9.
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Ausgangssituation
Gewachsene Altsoftware am Limit
- Fehlerhafter und anfällige Siemens-S5-Steuerung mit Interbus-Anschaltung
- Viele Altlasten und Sonderlösungen aus knapp drei Jahrzehnten Betrieb
- Unübersichtliche Programmstrukturen und lückenhafte Dokumentation
- Zunehmenden Mangel an Personal mit S5-Know-how
Die Herausforderung
Klare Zielsetzung für das Projekt
Modernisierung ohne nennenswerte Produktionsausfälle
Ablösung der S5- und ProLeiT-OSNT-Software
Integration in die bestehende Software- und MES-Landschaft
Neu strukturierte, klar getrennte Prozessbereiche
Aktuelle Sicherheitstechnik auf Molkereistandard
Bessere Wartbarkeit und Erweiterbarkeit
Lösung
Von 1.0 auf Industrie 4.0 in nur 16 Monaten
Vorteile
Für Betreiber und Bediener ergeben sich aus dem Retrofit sowohl operative als auch strategische Vorteile.
Strukturierte Software
Zukunftssichere Technologie
Bessere Wartbarkeit
Stärkere Integration
Aktuelle Sicherheitstechnik und lückenlose Dokumentation
Implementierung mit minimalen Stillstandzeiten
automation excellence
Maximale Transparenz bei maximaler Verfügbarkeit. Unsere Modernisierung erfüllt alle Anforderungen, die KRITIS Unternehmen an ihre Prozesse und Infrastruktur stellen.
20 % weniger Schnittstellenlast
50 % mehr Redundanz
100 % mehr Benutzerfreundlichkeit
1 Sek. Bildschirmaktualisierung
”Operation am offenen Herzen gelungen! Gemeinsam mit unserem Kunden und Partnern haben wir einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur smarten Molkerei erfolgreich gestemmt.
Jens FiebigProkurist und Projektleiter
Unsere Partner
Starkes Teamwork für eine erfolgreiche Transformation
Fazit
Mit der Ablösung der alten S5- und OSNT-Landschaft und der Migration auf Plant iT V9 wurde das Herz der Molkerei technologisch auf den neuesten Stand gebracht. Die Kombination aus strukturierter Software, moderner Profinet-Infrastruktur und aktueller Sicherheitstechnik reduziert Risiken, vereinfacht die Wartung und erhöht die Effizienz im Gesamtablauf. Gleichzeitig schafft die neue, einheitliche Softwarestruktur die Grundlage für weitere Digitalisierungsschritte – von der vertieften MES-Integration bis hin zu zukünftigen Big Data-Anwendungen.

